Philip Lüsebrink

 

Der gebürtige Bremer erhielt schon während des Studiums erste Engagements an der Jungen Kammeroper Köln und der Studiobühne NRW. Gastverträge führten ihn an die Neuen Eutiner FestspieleNeukoellner Oper BerlinPhilharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater BerlinAllee-Theater HamburgThéâtre National de Toulouse, Ystads Teater Schweden, Konzerthaus Zürich, die Königliche Universität Riad und den Palau de la música Barcelona.

 

Seit 2006 ist er neben vielfältigen Gastspielverpflichtungen festes Ensemblemitglied des Hamburger Engelsaals, wo er  neben seiner Tätigkeit als Sänger auch als Regisseur und Spielleiter tätig ist. In Hamburgs ältestem Operettentheater steht er als  Freddy in „My Fair Lady", Leopold im Weißen Rössl“ , Frank Sinatra in „Fly Me To The Moon", „Komm ein bisschen mit nach Italien"  und Janczi in "Viktoria und ihr Husar"  auf der Bühne. 

Seit 2013 inszeniert er für die Freilichttheatergemeinschaft Westerstededie Stücke des Sommer-Open-Air-Theaters. Unter seiner Regie wurden „Pünktchen und Anton“ und „Der Raub der Sabinerinnen“ und 2015 „Emil und die Detektive“ sowie „Der schwarze Graf von Westerstede“ aufgeführt. 2017 folgten "Alice im Wunderland"  und "Hammerschläge in Westerstede".

 

Für das Niederdeutsche Theater Neuenburg schrieb und inszenierte er 2014 „In de Haifischbar, dor is wat los“. Im Oktober 2016 folgte aus seiner Feder die Schlagerrevue der 50er „Wi sünd woller wer - von Petticoat und Wirtschaftswunder“. Mit 20 Zusatzvorstellungen wurde die Revue das erfolgreichste Stück der Neuenburger Bühne.

 
Im Hamburger Volkstheater, dessen künstlerischer Leiter er seit 2014 ist , inszenierte er „Meister Anecker" und „Loriots dramatische Werke" als Bühnenfassung. 
 
Für das Niederdeutsche Theater Delmenhorst inszenierte er 2015 „Otello draf nich platzen“ und ist verantwortlich für die Jubiläumsinszenierung  90 Jahre Niederdeutsche Bühne Delmenhorst im Frühjahr 2018.
 
Seine Inszenierung von Toerst kummt de Familie im Theater am Meer Wilhelmshaven ist für den Willy-Beutz-Regiepreis nominiert, der 2018 verliehen wird.
 
In seiner Bearbeitung und Regie wird  am 31.12.2017 die plattdeutsche Erstaufführung des Klassikers My Fair Lady in der Stadthalle Neumünster gefeiert.
 
Weitere Inszenierungen führen ihn an die Niederdeutschen Bühnen Osterholz-Scharmbeck (90jähriges Bühnenjubiläum), Wilhelmshaven (In Hamborg sünd de Nachten lang), Norden (Wi sünd d´r wer), Neumünster (Dat Wunner vun San Miguel) und erstmalig nach Bremerhaven (De Reis na Helgoland).
 
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© Philip Lüsebrink 2015