Vita

Näheres über den Lebenslauf des Regisseurs und Sängers.


Vita

Näheres über den Lebenslauf des Regisseurs und Sängers.

Philip Lüsebrink


Der gebürtige Bremer erhielt schon während des Studiums erste Engagements an der Jungen Kammeroper Köln und der Studiobühne NRW. Gastverträge führten ihn an die Neuen Eutiner Festspiele, Neukoellner Oper Berlin, Philharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Berlin, Allee-Theater Hamburg, kleine hoftheater Hamburg, Theater Vorpommern Stralsund, Greifswald, Théâtre National de Toulouse, Ystads Teater Schweden, Konzerthaus Zürich, die Königliche Universität Riad und den Palau de la música Barcelona.


2020 und 2021 erhielt Philip Lüsebrink zusammen mit Kristin Riegelsberger eine Projektförderung der Hamburger Kulturstiftung Dorit und Alexander Otto für Wunschkonzerte im Hospiz des Israelitischen Krankenhauses Hamburg, die den Hospizgästen ganz persönliche Musikwünsche erfüllen. Seitdem finden diese Konzerte ehrenamtlich und auf Spendenbasis statt.


Von 2006 bis 2020 war er neben vielfältigen Gastspielverpflichtungen festes Ensemblemitglied des Hamburger Engelsaals, wo er neben seiner Tätigkeit als Sänger und Choreograf auch als Regisseur und Autor tätig war. In Hamburgs ältestem Operettentheater stand er in über 80 Rollen auf der Bühne, so zum Beispiel als Freddy in „My Fair Lady", Leopold im „Weißen Rössl“ , Frank Sinatra in „Fly Me To The Moon", „Komm ein bisschen mit nach Italien" und Janczi in „Viktoria und ihr Husar". Von 2008-2020 war er zudem der künstlerische Leiter des Hauses.



Einen großen Stellenwert nimmt für Philip Lüsebrink die Kinder-, Jugend , und Mehrgenerationenarbeit ein. Er inszenierte für die Freilichtheatergemeinschaft Westerstede mit Kindern und Erwachsenen zwischen 5 und 70 Jahren die Klassiker „Pünktchen und Anton“, „Emil und die Detektive“ sowie „Alice im Wunderland“.  Für die Niederdeutsche Bühne Neumünster, die Fritz-Reuter-Bühne am Staatstheater Schwerin und die Wertinger Festspiele inszenierte er ebenfalls Kinder- und Familienstücke. Mit de Jungen Lüüd ut Löwenstedt und dem Musikclub Viöl inszenierte er das Familienmusical „Der kleine Tag“ von Rolf Zuckowski in Plattdeutscher Sprache.


In der plattdeutschen Theaterwelt ist Philip Lüsebrink als Regisseur, Autor, Dozent und Übersetzer aktiv. Er inszenierte für die Niederdeutschen Bühnen Neuenburg, Kiel, Delmenhorst, Osterholz-Scharmbeck, Wilhelmshaven, Brake, Norden, Neumünster, Bremerhaven, Nordenham, Flensburg, Löwenstedt, Nordenham, Lübeck, Cuxhaven, Varel, Süsel und Ahrensburg.


An der Fritz-Reuter-Bühne am Staatstheater Schwerin inszenierte er „De Bär“, „Käpt´n Knitterbort un siene Bande“, „De verflixte Strump“ und „Charleys Tante“. Im Sommer 2027 folgt „Ein Deiner för twei Herren“ im Rahmen der Schlossfestspiele Schwerin.


Er verbindet neben zahlreichen Komödien und ernsten Schauspielstücken seine musikalische Ausbildung mit der plattdeutschen Nachwuchsförderung. Durch Musikstücke verlieren Darsteller und Publikum gleichermaßen ihre Berührungsängste mit der plattdeutschen Sprache. Große Erfolge dabei waren „Rock op Platt“, die plattdeutsche Uraufführung des Musical-Klassikers „My Fair Lady“, „Willkamen in de Wesseljohren“ sowie die plattdeutschen Schlagerrevuen der 50er, 60er, 70er und 80er Jahre aus seiner Feder.


Seine Inszenierungen von „Toerst kummt de Familie" im Theater am Meer Wilhelmshaven sowie „Afschoben – Keen Platz för Idioten“ an der Niederdeutschen Bühne Brake wurden mit dem 1. Preis beim Willy-Beutz-Schauspielpreis ausgezeichnet.